FragenSie nach unserem Tagespreis!
Anwendungshinweise Hühnertrockenkot

Anwendungshinweise

Hühnertrockenkot

Anwendung

In der Praxis hat sich die Ausbringung auf die Getreidestoppel vor dem Anbau einer Zwischenfrucht, die im Herbst noch wesentliche Stickstoffmengen aufnimmt bewährt.

Nach Abzug der unvermeidbaren Lagerverluste dürfen im Herbst zur Zwischenfrucht maximal 80 kg Gesamt-N ausgebracht werden. Dies entspricht einer Aufwandmenge von 3-4 to HTK bzw. HM je Hektar.

Die Ausbringung im Frühjahr vor Vegetationsbeginn hängt von der Befahrbahrkeit der Flächen ab. Bei Getreide ist bei Vorhandensein entsprechender Streuer eine Kopfdüngung mit ca. 5 to je ha HTK möglich.

Lagerung

Die Lagerung kann am Feldrand erfolgen, wobei die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden müssen. Aufgrund einer möglichen Geruchsbelästigung sollte sie jedoch nicht in der Nähe von Wohnsiedlungen erfolgen. Zur längerfristigen Lagerung empfiehlt sich eine feste Lagerplatte.



Vorteil

Hühnertrockenkot ist ein Dünger höchster Qualität
Sehr preiswerter Langzeitvolldünger
Mikroorganismen fördern das Bodenleben
Wertvolle organische Substanz verbessert die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig!

Wirksamkeit

Bis auf Stickstoff sind alle enthaltenen Nährstoffe zu 100 % verfügbar. Die Wirkung des Stickstoffs kann je nach Anwendungszeitpunkt und Bedingungen sehr unterschiedlich sein, wobei es in der Regel zu einer nachhaltigen N-Wirkung kommt.

Zur Vermeidung von Qualitätsverlusten sollte nach dem Einsatz von Geflügelkot zur Zwischenfrucht vor nachfolgenden Zuckerrüben oder Kartoffeln der Nmin-Gehalt im Boden gemessen werden.

Bei gut entwickelter Zwischenfrucht kann allgemein mit einer N-Lieferung für die nachfolgende Kultur in Höhe von 30-40 Kg N/ha gerechnet werden. Bei langjähriger Gülle und Stallmistanwendung erfolgt darüber hinaus eine zusätzlich N-Nachlieferung aus dem Boden in Höhe von ca. 15-20 kg N/ha. Diese Mengen sind dann jeweil vom Nmin Sollwert abzuziehen (160 kg N/ha für Z-Rüben und Kartoffeln).